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Begleitung in die Selbstständigkeit

13th of February 2017, Westfalenpost

Ein Hagener Student unterstützt die Ausbildung von Frauen im afrikanischen Malawi. Sie sollen den Weg in eine selbstständige Existenz finden. Wie kann ich Frauen in der Dritten Welt eine Ausbildung ermöglichen, damit sie unabhängig von Organisationen Geld verdienen? Eine Antwort auf diese Frage hat vielleicht der Anfang 2016 gegründete Verein „Taste of Malawi“, zu Deutsch: eine Kostprobe von Malawi. Der 20-jährige Felix Fastenrath aus Hagen gehört zu den Aktiven. Er arbeitet mit in der Gruppe junger Menschen rund um die Gründerin Jana Piske. Sie wollen Frauen in Malawi mit Hilfe einer Ausbildung zu Schneiderinnen machen. Damit sollen die Frauen selbstständig und unabhängig von Projekten werden. Felix Fastenrath kümmert sich – wie alle anderen auch ehrenamtlich – um die Website, Flyer-Druck, Online-Shop und den bald erscheinenden Newsletter.
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Hilfe zur Selbsthilfe

4th of January 2017, Städtisches Gymnasium Erwitte

Ein prägendes Jahr. Nach ihrem Abitur an unserer Schule ist Johanna Knoop im Sommer 2013 für zwölf Monate nach Malawi gegangen. In dem Land im Süden Afrikas hat sie in einem Projekt der Franziskanerinnen Salzkotten in dem Ort Ludzi mit Kindern gearbeitet (wir berichteten mehrfach). Die Schülervertretung des SGE hat ihr Engagement damals unterstützt. Auch Dank dieser Hilfe aus unserer Schule konnte Johanna damals Betten und Moskitonetze für die Mädchen in dem Schulinternat anschaffen. Zusammen mit anderen jungen Leuten, die über ganz Deutschland verteilt sind, engagiert sich Johanna in ihrer Freizeit für die neue Organisation „Taste of Malawi“. Der Grundgedanke dieses Vereins ist, dass jeder Mensch finanzielle Unabhängigkeit und persönliche Zufriedenheit erlangen kann, indem er lernt, seine Talente richtig zu nutzen. Für die Arbeit in Malawi heißt das konkret, dass Frauen zu Schneiderinnen ausgebildet werden. Sie können sich selbstständig machen und so finanziell unabhängig werden.
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Ausbildung für afrikanische Näherinnen

3rd of January 2017, Rheinische Post

Mit ihrem Verein Taste of Malawi will Jana Piske Frauen in Lilongwe zur Selbstständigkeit verhelfen. Die Kleinenbroicherin sorgt für Ausbildung, kaufmännisches Wissen und hat zudem einen Internet-Shop eingerichtet. Nach dem Abitur zog es Jana Piske in das afrikanische Malawi. Die Kleinenbroicherin hatte sich über das Kindermissionswerk für das Straßenkinderprojekt "Tikondane" beworben. Ein Jahr wollte die junge Frau bleiben, um dann ihr Studium in Deutschland anzutreten. Es wurden zwei daraus. Zudem hatte Jana Piske eine Projekt-Idee zur Förderung von Frauen in Lilongwe entwickelt, die sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat nicht mehr los lies. Mittlerweile wurde ihr Projekt "Taste of Malawi" zu einem eingetragenen (Förder-) Verein.
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kfd spendet 450 Euro für Hilfsprojekt

3rd of January 2017, Der Patriot

Die kfd Erwitte hat 450 Euro an den gemeinnützigen Verein „Taste of Malawi“ gespendet. Das Geld sammelten die Mitglieder der kfd bei ihrer letzten Adventsfeier. Den Scheck übergaben jetzt Marietheres Lier vom Pastoralverbundsbüro in Erwitte sowie die kfd-Mitglieder Barbara Lüchtefeld und Maria Roß an die Studentin Johanna Knoop aus Erwitte, die für das Fundraising des Vereins verantwortlich ist. Der Verein bietet Frauen im afrikanischen Malawi eine Ausbildung zur Schneiderin. Dort erlernen sie sowohl das Handwerk als auch betriebswirtschaftliche Aspekte, damit sie ihre Produkte auch vermarkten können. Das Geld soll dem Material und der Ausstattung u.a. mit Nähmaschinen dienen, die notwendig sind, um das Projekt stabil zu halten. „Die Einnahmen fließen direkt in das Projekt“, berichtet Johanna Knoop. „Für die Menschen, die an dem Projekt teilnehmen, tragen wir eine sehr große Verantwortung.“
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2016

Talente effizient nutzen

29th of November 2016, Der Patriot

„A project for gifted women.“ Zu Deutsch: Ein Projekt für talentierte Frauen - das ist der Slogan von The Taste of Malawi, einem Projekt, das malawische Schneiderinnen unterstützt und ihnen ein Stück Unabhängigkeit schenkt. Johanna Knoop, die nach dem Abitur am Städtischen Gymnasium Erwitte ein Jahr einen Freiwilligendienst in Malawi geleistet hat (wir berichteten), hat den Verein Anfang des Jahres zusammen mit anderen Studierenden aus Deutschland gegründet. Knoop ist zuständig für die Bereiche Fundraising (Mittel zu möglichst geringen Kosten beschaffen), Social Media (Soziale Medien) und Accounting (Rechnungswesen). Nach dem Freiwilligendienst in Malawi begann sie Nonprofit Management in Berlin zu studieren. Das Studium rüstet sie für die ehrenamtliche Arbeit bei „Taste of Malawi“ hervorragend aus. Malawi, mit rund 16 Millionen Einwohnern in Ostafrika, gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein Blick auf die internationale Rangliste zeigt: mit einem Bruttoinlandsprodukt von nur 224,46 USD pro Kopf landet Malawi auf dem letzten Platz.
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Für Frauen und Kinder

28th of April 2016, Badische Zeitung

Im Bürgersaal des Alten Rathauses verlieh der Vorstand und Stiftungsrat der Stiftung Brücke den diesjährigen Förderpreis und den Anerkennungspreis 2015. Der mit 4000 Euro dotierte Förderpreis ging an das von Jana Piske ins Leben gerufene Malawi-Projekt "Taste of Malawi", der Anerkennungspreis und 2000 Euro an Dorothee Menton-Enderlin an die Maya Universe Acadamy in Nepal, einer Schule, die mit starkem Elternengagement nach der Erdbebenzerstörung wieder aufgebaut wurde.
In beiden ausgezeichneten Projekten wird das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe konsequent umgesetzt. Die aus der Nähe von Düsseldorf stammende und in Freiburg studierende Jana Piske gründete 2014 das Projekt "Taste of Malawi". Sie war selbst zwei Jahre in dem südostafrikanischen Land und rief ein Schneiderprojekt für bis zu 20 talentierte Frauen ins Leben. Unterstützt werden ausgebildete Frauen, die ansonsten dort keinen Fuß fassen könnten.
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2015

Mode made in Malawi

15th of September 2015, Stadtspiegel Mönchengladbach

Malawi ist ein Binnenstaat in Südostafrika. Es grenzt an Sambia, Mosambik und Tansania. Jana Piske würde das Land im Atlas sofort finden, allerdings nicht nur, weil sie bald Geografie studieren wird. Die junge Frau aus Kleinenbroich hat dort zwei Jahre gelebt. Währenddessen gründete sie das Projekt "Taste of Malawi" und möchte dies auch von zu Hause aus weiter fördern.
Jüngst hat sie bei einem Info-Abend im Hildegundisheim in Liedberg ihre Mitbürger für Land und Leute begeistern wollen. "Ich bin bei meinen Reisen mit vielen Menschen zusammen gekommen. Die kulturellen Spannungen zwischen Jung und Alt gibt es dort genauso wie bei uns", erzählt sie. Das mag sich auch in der Mode der Jugend ausdrücken. "Sie mögen den Ethno-Stil, aber in modernen Schnitten. So tragen sie gerne Mini-Rock und Tops in den traditionellen Farben und Mustern", so Jana Piske.
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Hilfe für afrikanische Schneiderinnen

10th of August 2015, Rheinische Post

Die Kleinenbroicherin Jana Piske hat das Projekt "Taste of Malawi" ins Leben gerufen, um Näherinnen in Malawi zur Selbstständigkeit zu verhelfen. Es geht um kaufmännische Grundlagen und finanzielle Unabhängigkeit.
Wie hat es eine 21-jährige Deutsche geschafft, in Malawi ein Projekt für Schneiderinnen zu etablieren? Das ist nur eine der vielen Fragen, die Jana Piske (21) aus Kleinenbroich in den vergangenen Monaten beantworten musste. Seit April 2015 ist die junge Frau zurück aus Malawi und absolviert aktuell ein Praktikum in Oberhausen, bevor sie ab dem Winter Umweltwissenschaften studieren wird. Viel freie Zeit vor Studienbeginn hat sie nicht. Denn ihr Projekt "Taste of Malawi" will von Deutschland aus weiter betreut werden. Angefangen hatte alles mit einem Stück Stoff, aus dem sie sich in Malawi einen Rock nähen lassen wollte. Das war Mitte 2014, als sie für den Freiwilligendienst "Weltwärts" in der malawischen Hauptstadt Lilongwe tätig war.
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2013

Kleinenbroicherin hilft ein Jahr lang in Malawi

28th of December 2013, Rheinische Post

Jana Piske lebt für ein Jahr in Malawi und arbeitet dort bei einem Straßenkinderprojekt. In den ersten vier Monaten hat sie bereits viele Eindrücke gesammelt. Besonders bei der Sprache gibt's Fortschritte.
Als sie ihre Reise begann, konnte sie nur ein Wort: "Bo", was so viel heißt wie "alles klar". Mittlerweile ist Jana Piskes Wortschatz der malawischen Amtssprache "Chichewa" deutlich ausgeprägter. Denn dank eines intensiven Sprachkurses kann die Kleinenbroicherin nun richtig kommunizieren und mehr als eine Cola bestellen. Seit vier Monaten lebt Jana Piske in dem südostafrikanischen Binnenstaat und arbeitet beim Straßenkinderprojekt Tikondane in der Hauptstadt Lilongwe. Eine Art Auffangstation mit therapeutischer Begleitung. Damals kam sie nach 41-stündiger und strapaziöser Reise in Malawi an. Mit zwei Mitbewohnerinnen lebt sie in einer WG, 20 bis 30 Minuten Fußweg von Tikondane entfernt. "Es gibt heißes Wasser und jeder hat ein eigenes Zimmer", sagt sie.
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